PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102009050830A1 28.04.2011
Titel Verfahren betreffend den Betrieb von elektronischen Geräten
Anmelder Bizerba GmbH & Co. KG, 72336 Balingen, DE
Erfinder Speidel, Jan, 72131 Ofterdingen, DE;
Bierhoff, Bernd, 88639 Wald, DE
Vertreter Manitz, Finsterwald & Partner GbR, 80336 München
DE-Anmeldedatum 27.10.2009
DE-Aktenzeichen 102009050830
Offenlegungstag 28.04.2011
Veröffentlichungstag im Patentblatt 28.04.2011
IPC-Hauptklasse G06Q 10/00  (2006.01)  A,  F,  I,  20091027,  B,  H,  DE
IPC-Nebenklasse G06F 17/30  (2006.01)  A,  L,  I,  20091027,  B,  H,  DE
Zusammenfassung Die Erfindung handelt von einem Verfahren betreffend den Betrieb von mit einer zentralen Stelle vernetzten selbständigen elektronischen Geräten eines Einzelhandelsunternehmens, insbesondere Ladenwaagen, wobei an der zentralen Stelle eine die Einzelhandelsunternehmensstruktur repräsentierende Datenstruktur für ein Verwaltungsprogramm hinterlegt ist, in der die Geräte als Datenelemente erfasst sind, wobei die Geräte auf der Grundlage der Datenstruktur auch überwacht und/oder konfiguriert werden.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung handelt von einem Verfahren betreffend den Betrieb von elektronischen Geräten.

Üblicherweise sind in einer Filiale eines Einzelhandelsunternehmens mehrere selbständige elektronische Geräte wie beispielsweise Ladenwaagen, Kassen und/oder Preisauszeichnungssysteme vorhanden.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Möglichkeit anzugeben, kostengünstig einen störungsfreien bestimmungsgemäßen Betrieb der Geräte zu ermöglichen.

Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs 1 gelöst, und insbesondere durch ein Verfahren betreffend den Betrieb von mit einer zentralen Stelle vernetzten selbständigen elektronischen Geräten eines Einzelhandelsunternehmens, insbesondere Ladenwaagen, wobei an der zentralen Stelle eine die Einzelhandelsunternehmensstruktur repräsentierende Datenstruktur für ein Verwaltungsprogramm hinterlegt ist, in der die Geräte als Datenelemente erfasst sind, wobei die Geräte auf der Grundlage der Datenstruktur auch überwacht, konfiguriert und/oder angesteuert werden.

Bei dem Verwaltungsprogramm handelt es sich bevorzugt um ein Warenwirtschaftssystem, das beispielsweise aus einer Vielzahl von Software-Modulen zusammengesetzt ist, und mit dem der Warenfluss eines Einzelhandelsunternehmens vom Wareneingang, dem Abverkauf bis zum Versand betriebswirtschaftlich erfasst werden kann.

Die Geräte können z. B. direkt, per Ethernet, per DFÜ oder per Funk (sofern sich die vernetzten Geräte innerhalb einer einzigen Filiale befinden) oder per Internet (sofern sich die vernetzten Geräte auf mehrere Filialen verteilen) an das Warenwirtschaftssystem angebunden werden und von diesem auf einer Datenbank gespeicherte Informationen wie Preise und Warenbestand beziehen. Ferner senden die Geräte Daten, insbesondere Verkaufsdaten, an das Warenwirtschaftssystem, welches dann eine betriebswirtschaftliche bzw. statistische Auswertung der Daten vornimmt. Durch den Einsatz eines Warenwirtschaftssystems sind damit betriebswirtschaftliche Informationen jederzeit verfügbar.

In dem Verwaltungsprogramm ist die Unternehmensstruktur bzw. Filialstruktur als Datenstruktur abgebildet, in der die einzelnen Geräte des Netzwerks als Datenelemente erfasst sind. Bevorzugt umfassen die Datenelemente jeweils eine IP-Adresse des jeweiligen angeschlossenen Geräts oder einen Zeiger hierauf. Damit kann das Verwaltungsprogramm nicht nur Daten von den Geräten empfangen, sondern auch Daten aktiv an die Geräte senden. Die Datenstruktur ist bevorzugt nach Art einer Verzeichnisstruktur aufgebaut, insbesondere einer Baumstruktur, in der das Unternehmen bzw. die Gesellschaft vorzugsweise nach Ländern, Regionen (in dem jeweiligen Land), Filialen (in der jeweiligen Region), Abteilungen (in der jeweiligen Filiale) und/oder Geräten (in der jeweiligen Abteilung) hierarchisch gegliedert ist. Beispielsweise können mehrere Geräte einer Abteilung zugeordnet sein. Die Abteilung stellt dann einen Knoten der Datenstruktur für die der Abteilung zugeordneten Geräte dar. Über die Abteilung ist ein Gerät auch jeweils einer Filiale, einer Region und einem Land zugeordnet. Insbesondere sind die Länder, Regionen, Filialen, Abteilungen und/oder Geräte auf verschiedenen Ebenen der Datenstruktur angeordnet.

Erfindungsgemäß kann das grundsätzlich bekannte Verwaltungsprogramm also um eine Datenstruktur erweitert werden, die bevorzugt mehrere hierarchische Ebenen aufweist, wobei die Geräte in der untersten Ebene der Datenstruktur erfasst sind. Bei den Länder, Regionen, Filialen, Abteilungen und/oder Geräte handelt es sich dann um jeweilige Ebeneneinträge.

Das Verwaltungsprogramm kann mehrere vorgegebene bzw. vorgefertigte Strukturkomponenten aufweisen, wobei die Strukturkomponenten jeweils für einen Ebeneneintrag der Datenstruktur vorgesehen sind. Die Strukturkomponenten können dann derart miteinander verbunden werden, dass die hierarchische Datenstruktur entsteht. Bei einer Baumstruktur wird zu jeder Strukturkomponente eine Adresse der nächst tieferen und/oder nächst höheren Strukturkomponente oder ein Zeiger hierauf gespeichert.

Bei der zentralen Stelle kann es sich beispielsweise um eine Zentrale des Unternehmens oder um einen zentralen Server in einer Filiale handeln. Die Zuordnung des jeweiligen Geräts (beispielsweise Wurstwaage) zu der jeweiligen Abteilung (beispielsweise Fleisch- und Wurstabteilung) kann an der zentralen Stelle durch das Verwaltungsprogramm erfolgen, oder an dem jeweiligen Gerät. Bevorzugt weist die zentrale Stelle eine insbesondere abgesicherte Schnittstelle zu einem externen Service-Netzwerk auf. Von dem externen Service-Netzwerk aus kann dann beispielsweise eine Reparatur oder Wartung der vernetzten Geräte durchgeführt werden.

Erfindungsgemäß wurde erkannt, dass die für das Verwaltungsprogramm ohnehin geschaffene Datenstruktur nicht nur für betriebswirtschaftliche Zwecke verwendet werden kann, sondern auch zur Überwachung, Konfigurierung und/oder Ansteuerung der Geräte eines Einzelhandelsunternehmens, insbesondere der Geräte einer oder verschiedener Filialen eines Einzelhandelsunternehmens. Letztlich können hierdurch die Geräte gewissermaßen zusätzlich auch technisch verwaltet werden bzw. es kann auch auf den technischen Betrieb der Geräte Einfluss genommen werden.

Bevorzugt ist an der zentralen Stelle jedem Gerät bzw. jedem Datenelement ein Datensatz zugeordnet, der Softwaredaten, Hardwaredaten und/oder die Konfiguration des Geräts umfasst. Die Konfiguration der Geräte umfasst insbesondere auch das Layout einer Bedienoberfläche eines Touchscreens eines Geräts oder das Druckbild eines Bon- oder Etikettenausdrucks. Bevorzugt handelt es sich bei den angeschlossenen Geräten um softwarekonfigurierbare Geräte, d. h. um Geräte, deren Konfiguration durch Konfigurationsdateien festgelegt wird. Die Konfiguration der Geräte, z. B. das Design oder Layout der Bedienoberfläche oder die Bedienersprache der Geräte, kann dann durch Austausch der Konfigurationsdateien geändert werden.

Bevorzugt ist der zentralen Stelle bzw. dem Verwaltungsprogramm der aktuelle Softwarestand der Geräte ständig bekannt, insbesondere aus den vorgenannten Datensätzen. Daher kann die Software der Geräte in Abhängigkeit von an der zentralen Stelle hinterlegten Softwaredaten der Geräte aktualisiert werden. Ein Software-Update kann daher von zentral und für alle betroffenen Geräte im Wesentlichen gleichzeitig durchgeführt werden.

Außerdem ist es bevorzugt, wenn an der zentralen Stelle die Betriebszustände der Geräte (z. B. ”o. k.”, ”defekt”, ”teildefekt”), insbesondere anhand von Meldungen der Geräte, überwacht werden.

Insbesondere hierdurch wird ermöglicht, dass von der zentralen Stelle aus eine Fernwartung der Geräte durchgeführt wird, ggf. vorbeugend, d. h. noch bevor ein Fehler an dem jeweiligen Gerät tatsächlich auftritt. Darüber hinaus kann auch ein präventiver Service durchgeführt werden, beispielsweise anhand von Meldungen wie ”Druckkopf verschlissen”, ”fehlerhafter Festplattensektor”, ”wenig Papier/Etiketten”.

Darüber hinaus können Betriebszustände der Geräte optisch dargestellt werden. Beispielsweise kann eine optische Statusanzeige der Soll/Ist-Abweichung von Parametern der Geräte vorgesehen sein, z. B. in Form einer Ampel oder eines Fortschrittsbalkens zu dem jeweiligen Gerät und bevorzugt zusätzlich zu zugeordneten Knoten übergeordneter Ebenen in der vorgenannten Verzeichnisstruktur. So kann beispielsweise die Funktionsbereitschaft der Geräte oder die erfolgreiche Durchführung eines Updates angezeigt werden.

Nach einer Ausführungsform der Erfindung ist an der zentralen Stelle wenigstens ein Geräteprofil mit einer erstellten Gerätekonfiguration hinterlegt, wobei das Geräteprofil mit mehreren Geräten verknüpft ist, um die Konfiguration der verknüpften Geräte gemäß der erstellten Gerätekonfiguration einzustellen, und wobei bei Änderung der erstellten Gerätekonfiguration die Konfigurationen der verknüpften Geräte entsprechend geändert werden. Insbesondere können das oder die Geräteprofile jeweils zumindest Teil der vorgenannten Datensätze sein und/oder die vorgenannten Softwaredaten, Hardwaredaten und/oder die Konfiguration des Geräts umfassen. Mit der Änderung der Gerätekonfiguration werden auch die Datensätze entsprechend geändert.

Bevorzugt sind mehrere Geräteprofile mit voneinander verschiedenen erstellten Gerätekonfigurationen vorgesehen, wobei die erstellten Gerätekonfigurationen jeweils als Konfigurationsdatei ausgebildet sind, und wobei die Konfigurationsdateien voneinander verschieden sind. Beispielsweise kann eine Waage mittels einer ersten Konfigurationsdatei als Wurstwaage, mittels einer zweiten Konfigurationsdatei als Käsewaage und mittels einer dritten Konfigurationsdatei als Obstwaage konfiguriert werden.

Insbesondere werden die Geräte basierend auf jeweils wenigstens einer Konfigurationsdatei betrieben, wobei die Konfigurationsdatei austauschbar ist.

Vorzugsweise weist das Verwaltungsprogramm einen Filter auf, der eine Auswahl einer Konfigurationsdatei aus zu einem jeweiligen Gerät passenden Konfigurationsdateien ermöglicht. Die ausgewählte Konfigurationsdatei kann dann an das jeweilige Gerät versendet werden. Die Auswahl kann an der zentralen Stelle erfolgen oder von dem jeweiligen Gerät aus initiiert werden, indem das jeweilige Gerät eine neue Konfiguration bei der zentralen Stelle anfordert, z. B. im Falle einer Reparatur oder Re- bzw. Neuinstallation.

Die Gerätekonfiguration bzw. Konfigurationsdatei kann zentral durch das Verwaltungsprogramm geändert werden. Bei einer neuen oder geänderten Konfiguration kann diese dann automatisch von dem Verwaltungsprogramm an die verknüpften Geräte übermittelt werden. Alternativ kann die erstellte Gerätekonfiguration, bevorzugt per Fernsteuerung von der zentralen Stelle aus, in einem der verknüpften Geräte geändert werden, wobei die an der zentralen Stelle vorliegende erstellte Gerätekonfiguration entsprechend der Änderung in dem verknüpften Gerät geändert wird, und wobei die geänderte Gerätekonfiguration an die übrigen verknüpften Geräte übermittelt wird.

Nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist an der zentralen Stelle wenigstens eine Standard-Konfiguration bzw. -Konfigurationsdatei und/oder Standard-Software hinterlegt, insbesondere auf einer Datenbank des Verwaltungsprogramms, wobei bei erstmaligem Anschluss eines Geräts an den Geräteverbund und/oder bei Wechsel der Bestimmung des Geräts das Gerät eine zugeordnete Standard-Konfiguration und/oder Standard-Software automatisch herunterlädt, insbesondere per Plug and Play. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn die Konfiguration umfangreich und eine manuelle Erstellung zeitaufwendig ist. Beispielsweise kann eine Ladenwaage als Wurst-Waage oder als Käse-Waage konfiguriert sein.

Bevorzugt wird bei erstmaligem Anschluss eines Geräts an den Geräteverbund das Gerät in die Datenstruktur aufgenommen. Bevorzugt wird der Anschluss wie folgt durchgeführt: Das anzuschließende Gerät meldet sich mit seiner eigenen IP-Adresse bei der zentralen Stelle. Hierzu muss dem anzuschließenden Gerät auch die IP-Adresse der zentralen Stelle bekannt sein. Danach wird von der zentralen Stelle die Datenstruktur an das anzuschließende Gerät übermittelt. Dort kann dann ausgewählt werden, an welcher Stelle in der Datenstruktur (Gesellschaft, Land, Region, Filiale, Abteilung) das anzuschließende Gerät eingeordnet werden soll. Gleichzeitig kann bevorzugt auch ein Geräteprofil für das anzuschließende Gerät ausgewählt werden. Anschließend wird die getroffene Auswahl an die zentrale Stelle übermittelt, so dass das anzuschließende Gerät in die Datenstruktur aufgenommen werden kann. Durch die Aufnahme des Geräts in die Datenstruktur kann das Gerät bei einer zukünftigen Überwachung, Konfiguration und/oder Ansteuerung berücksichtigt werden.

Bevorzugt ist jedem Gerät eine das jeweilige Gerät kennzeichnende Geräte-ID zugeordnet. In dem Verwaltungsprogramm kann eine Referenz-Liste oder -Tabelle hinterlegt sein, anhand der durch einen Vergleich mit der Geräte-ID eines anzuschließenden Geräts bestimmt werden kann, ob das Gerät zum Betrieb in dem Geräteverbund zugelassen ist. Wird festgestellt, dass ein anzuschließendes Gerät nicht für den Betrieb in dem Geräteverbund zugelassen ist, kann dies angezeigt werden und es kann eine Kommunikation mit dem jeweiligen Gerät unterbunden werden. Insbesondere wird dem jeweiligen Gerät dann auch die Datenstruktur nicht übermittelt. Bevorzugt werden neu anzuschließende Geräte also erst nach einer Freigabe in den Netzverbund aufgenommen. Hierdurch kann die Manipulationssicherheit im Netzwerk erhöht werden. Zusätzlich können auch die Geräte-IDs der angeschlossenen Geräte in der Referenz-Liste oder -Tabelle eingetragen sein.

Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist bei der Konfiguration eines Geräts die Anzahl der auswählbaren Einstellungen gegenüber der Anzahl der grundsätzlich verfügbaren Einstellungen in Abhängigkeit von der Hardware des Geräts reduziert. Bevorzugt sind dabei nur solche Einstellungen auswählbar, die mit der Hardware des Geräts kompatibel sind. Dies ist deshalb von Vorteil, da manche Konfigurationen für bestimmte Geräte-Hardware-Ausführung überhaupt keinen Sinn machen. Beispielsweise macht für ein Gerät mit alphanumerischem Display eine Konfiguration, mit der Multimedia-Inhalte dargestellt werden können, keinen Sinn. Hierdurch werden die Funktionssicherheit und die Bedienerfreundlichkeit erhöht.

Vorzugsweise werden digitale Dateninhalte in Abhängigkeit von Knoten übergeordneter Ebenen der Datenstruktur, denen die Geräte zugeordnet sind, oder in Abhängigkeit von der Hardware der Geräte von der zentralen Stelle an die Geräte übermittelt. Beispielsweise ermöglicht die Unterteilung in Länder, Regionen, Filialen eine gezielte und automatische Ansteuerung der Geräte, insbesondere in zeitlicher oder regionaler Hinsicht, um digitale Werbeinhalten zu verteilen, die an Bildschirmen der jeweiligen Geräte dargestellt werden sollen. Darüber hinaus kann in Kenntnis der Hardware der Geräte beispielsweise vermieden werden, an ein Gerät mit alphanumerischem Display oder zu geringer Rechenkapazität Multimedia-Inhalte zu senden, die von einem derartigen Gerät ohnehin nicht verarbeitbar sind. Insbesondere können anhand der vorgenannten Geräteprofile und/oder einer mit hierarchischen Ebenen ausgebildeten Datenstruktur, wodurch Pfade von der obersten Ebene bis zu den einzelnen Datenelementen ausgebildet sind, einzelne oder mehrere Geräte einzeln oder in Gruppen angesprochen werden, z. B. um die vorgenannten Multimedia-Inhalte oder neue Geräteprofile zu versenden. Beispielsweise können aufgrund eines hierarchischen Aufbaus durch Ansprechen einer Abteilung sämtliche der jeweiligen Abteilung zugeordneten Geräte, insbesondere als Gruppe, angesprochen werden.

Weiterer Gegenstand der Erfindung ist ein Computerprogramm mit Programmcode-Mitteln, um das erfindungsgemäße Verfahren durchzuführen, wenn das Programm auf einem Computer ausgeführt wird. Unter einem Computer wird dabei insbesondere auch jede Datenverarbeitungseinrichtung verstanden, die insbesondere einen Prozessor, einen Speicher und Schnittstellen zur Zuführung bzw. zur Abgabe von Daten aufweist. Insbesondere kann der Computer einen digitalen Signalprozessor aufweisen.

Weiterhin ist Gegenstand der vorliegenden Erfindung ein Computerprogrammprodukt mit Programmcode-Mitteln, die auf einem computerlesbaren Datenträger gespeichert sind, um das erfindungsgemäße Verfahren durchzuführen, wenn das Computerprogramm auf einem Computer ausgeführt wird. Bei dem Datenträger kann es sich insbesondere um nicht-flüchtige Speicher in Form von entsprechenden Halbleiterbauelementen, CDs oder DVDs handeln.

Darüber hinaus ist Gegenstand der vorliegenden Erfindung die Verwendung eines Verwaltungsprogramms mit einer eine Einzelhandelsunternehmensstruktur repräsentierenden Datenstruktur, in der mit einer zentralen Stelle vernetzte selbständige elektronische Geräte des Einzelhandelsunternehmens als Datenelemente erfasst sind, auch zur Überwachung, Konfiguration und/oder Ansteuerung der Geräte.


Anspruch[de]
Verfahren betreffend den Betrieb von mit einer zentralen Stelle vernetzten selbständigen elektronischen Geräten eines Einzelhandelsunternehmens, insbesondere Ladenwaagen, wobei an der zentralen Stelle eine die Einzelhandelsunternehmensstruktur repräsentierende Datenstruktur für ein Verwaltungsprogramm hinterlegt ist, in der die Geräte als Datenelemente erfasst sind, wobei die Geräte auf der Grundlage der Datenstruktur auch überwacht, konfiguriert und/oder angesteuert werden. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Datenstruktur mehrere hierarchische Ebenen aufweist, wobei die Geräte in der untersten Ebene der Datenstruktur erfasst sind. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der zentralen Stelle jedem Gerät ein Datensatz zugeordnet ist, der Softwaredaten, Hardwaredaten und/oder die Konfiguration des Geräts umfasst. Verfahren nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Software der Geräte in Abhängigkeit von an der zentralen Stelle hinterlegten Softwaredaten der Geräte aktualisiert wird. Verfahren nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der zentralen Stelle die Betriebszustände der Geräte überwacht werden. Verfahren nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass von der zentralen Stelle aus eine Fernwartung der Geräte durchgeführt wird. Verfahren nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Betriebszustände der Geräte optisch dargestellt werden. Verfahren nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der zentralen Stelle wenigstens ein Geräteprofil mit einer erstellten Gerätekonfiguration hinterlegt ist, wobei das Geräteprofil mit mehreren Geräten verknüpft ist, um die Konfiguration der verknüpften Geräte gemäß der erstellten Gerätekonfiguration einzustellen, und wobei bei Änderung der erstellten Gerätekonfiguration die Konfigurationen der verknüpften Geräte entsprechend geändert werden. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Geräteprofile mit voneinander verschiedenen erstellten Gerätekonfigurationen vorgesehen sind, wobei die erstellten Gerätekonfigurationen jeweils als Konfigurationsdatei ausgebildet sind, und wobei die Konfigurationsdateien voneinander verschieden sind. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Geräte basierend auf jeweils wenigstens einer Konfigurationsdatei betrieben werden, wobei die Konfigurationsdatei austauschbar ist. Verfahren nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der zentralen Stelle wenigstens eine Standard-Konfiguration und/oder Standard-Software hinterlegt ist, wobei bei erstmaligem Anschluss eines Geräts an den Geräteverbund und/oder bei Wechsel der Bestimmung des Geräts das Gerät eine zugeordnete Standard-Konfiguration und/oder Standard-Software automatisch herunterlädt. Verfahren nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei erstmaligem Anschluss eines Geräts an den Geräteverbund das Gerät in die Datenstruktur aufgenommen wird. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass zum Anschluss eines Geräts die geltende Datenstruktur von der zentralen Stelle an das anzuschließende Gerät übermittelt, an dem anzuschließenden Gerät die Einordnung des anzuschließenden Geräts in die Datenstruktur vorgenommen und die vorgenommene Einordnung der zentralen Stelle übermittelt wird. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass von dem Verwaltungsprogramm überprüft wird, ob das anzuschließende Gerät zum Betrieb in einem Geräteverbund mit den vernetzten Geräten zuglassen ist. Verfahren nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Konfiguration eines Geräts die Anzahl der auswählbaren Einstellungen gegenüber der Anzahl der grundsätzlich verfügbaren Einstellungen in Abhängigkeit von der Hardware des Geräts reduziert ist. Verfahren nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass digitale Dateninhalte in Abhängigkeit von Knoten übergeordneter Ebenen der Datenstruktur, denen die Geräte zugeordnet sind, oder in Abhängigkeit von der Hardware der Geräte von der zentralen Stelle an die Geräte übermittelt werden. Computerprogramm mit Programmcode-Mitteln, um das Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 16 durchzuführen, wenn das Programm auf einem Computer ausgeführt wird. Computerprogrammprodukt mit Programmcode-Mitteln, die auf einem computerlesbaren Datenträger gespeichert sind, um das Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 16 durchzuführen, wenn das Computerprogramm auf einem Computer ausgeführt wird. Verwendung eines Verwaltungsprogramms mit einer eine Einzelhandelsunternehmensstruktur repräsentierenden Datenstruktur, in der mit einer zentralen Stelle vernetzte selbständige elektronische Geräte des Einzelhandelsunternehmens als Datenelemente erfasst sind, auch zur Überwachung, Konfiguration und/oder Ansteuerung der Geräte.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com