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Dokumentenidentifikation DE102009058327A1 28.04.2011
Titel System und Verfahren zur Lagerhaltung in einer Flugzeugbordküche
Anmelder Airbus Operations GmbH, 21129 Hamburg, DE
Erfinder Dahms, Tobias, Dipl.-Ing., 21365 Adendorf, DE;
Angerer, Franz, 84453 Mühldorf, DE;
Anhalt, Arne, 22763 Hamburg, DE;
Beier, Stephan, 81375 München, DE;
Dobler, Martin, 85778 Haimhausen, DE;
Glaser, Ulf, 56076 Koblenz, DE;
Hairbucher, Jürgen, 85653 Aying, DE;
Knaul, Fabian, 13465 Berlin, DE;
Gräfe, Ralf, 85540 Haar, DE
Vertreter WUESTHOFF & WUESTHOFF Patent- und Rechtsanwälte, 81541 München
DE-Anmeldedatum 15.12.2009
DE-Aktenzeichen 102009058327
Offenlegungstag 28.04.2011
Veröffentlichungstag im Patentblatt 28.04.2011
IPC-Hauptklasse B64D 11/04  (2006.01)  A,  F,  I,  20091215,  B,  H,  DE

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein System und ein Verfahren zur Lagerhaltung in einer Flugzeugbordküche.

Derzeit an Bord moderner Verkehrsflugzeuge vorgesehene Bordküchen umfassen üblicherweise Stellplätze, an denen fahrbare Trolleys abgestellt werden können, die mit zur Versorgung der Passagiere an Bord des Flugzeugs benötigten Serviceprodukten, wie z. B. Nahrungsmitteln oder Getränken beladen sind. Ferner weisen die Bordküchen Lagerungsfächer auf, in denen mit Serviceprodukten beladene Boxen untergebracht werden können. Zur Kenntlichmachung der Inhalte der Trolleys und der Lagerungsfächer werden die Trolleys und die Lagerungsfächer mit Aufklebern versehen, die das Catering-Unternehmen bei der Beladung der Trolleys und der Lagerungsfächer auf Außenflächen der Trolleys und der Lagerungsfächer aufbringt. Ferner werden Listen erstellt, denen die Kabinencrew eine Aufstellung der verfügbaren Serviceprodukte sowie deren Lagerposition in der Flugzeugbordküche entnehmen kann. Da diese Listen der Kabinencrew lediglich den Ausgangsbeladungszustand der Flugzeugbordküche vermitteln, ist es für die Kabinencrew schwierig, während des Flugs die Übersicht über das Inventar der Bordküche behalten. Ferner stören die auf Außenflächen der Trolleys und der Lagerungsfächer applizierten Aufkleber das optische Erscheinungsbild der Trolleys und der Bordküche.

Aus der WO 2007/095000 A1 ist eine modular aufgebaute Flugzeugbordküche bekannt, die einen Grundkörper mit einer Mehrzahl von Fächern umfasst. In den Fächern des Grundkörpers sind verschiedene Geräte, wie z. B. ein Ofen oder ein Mikrowellengerät angeordnet. Ferner sind in den Fächern des Grundkörpers mehrere hintereinander angeordnete Boxen aufgenommen, in denen zur Versorgung der Passagiere an Bord des Flugzeugs benötigte Serviceprodukte, wie z. B. Nahrungsmittel oder Getränke untergebracht werden können.

Die DE 10 2005 049 688 A1 offenbart ein RFID (Radio Frequency Identification)-System zur Überwachung der Transport- und Lagerbedingungen von in einem Trolley aufgenommenen Gütern, das einen in den Trolley integrierten Transponder mit einer Messeinrichtung zur Erfassung von Zustandsdaten, wie z. B. der Temperatur, der Feuchte, etc. im Inneren des Trolleys umfasst. Die von der Messeinrichtung erfassten Daten werden an Lesestationen des RFID-Systems übermittelt, die im Bereich von Trolleystellplätzen in einem Lager eines mit der Beladung der Trolleys beauftragten Catering-Unternehmens, einem Transportfahrzeug oder einer Flugzeugbordküche vorgesehen sind.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein System und ein Verfahren zur Lagerhaltung in einer Flugzeugbordküche bereitzustellen, die eine verbesserte Übersicht über das Inventar der Bordküche ermöglichen.

Diese Aufgabe wird durch ein System zur Lagerhaltung in einer Flugzeugbordküche mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie ein Verfahren zur Lagerhaltung in einer Flugzeugbordküche mit den Merkmalen des Anspruchs 6 gelöst.

Ein erfindungsgemäßes System zur Lagerhaltung in einer Flugzeugbordküche umfasst eine Mehrzahl von zur Aufnahme in einem Grundkörper der Flugzeugbordküche vorgesehenen Aufnahmeeinrichtungen. Die Aufnahmeeinrichtungen können beispielsweise in Form von Boxen, Einschüben oder Trolleys ausgebildet sein, die in Fächern untergebracht werden können, die in dem Grundkörper der Flugzeugbordküche vorgesehen sind. Die Aufnahmeeinrichtungen können beispielsweise mit zur Versorgung der Passagier an Bord des Flugzeugs benötigten Serviceprodukten, wie z. B. Nahrungsmitteln oder Getränken, aber auch mit anderen an Bord des Flugzeugs benötigten Gütern beladen sein. Jede der Aufnahmeeinrichtungen ist mit einem Transponder versehen, der dazu eingerichtet ist, ein Identifikationssignal auszugeben, das für den Inhalt der Aufnahmeeinrichtung, an der der Transponder angebracht ist, charakteristisch ist. Bei dem Transponder handelt es sich vorzugsweise um einen RFID-Transponder, dessen Signale sowohl im Nahdistanzbereich als auch im Fernfeld auslesbar sind.

Ferner umfasst das erfindungsgemäße Lagerhaltungssystem mindestens eine an der Flugzeugbordküche vorgesehene Sende-/Empfangseinheit, die dazu eingerichtet ist, die von den Transpondern der Aufnahmeeinrichtungen ausgegebenen Identifikationssignale einzulesen und an eine Datenverarbeitungseinheit zu übermitteln. Bei der Sende-/Empfangseinheit handelt es sich vorzugsweise um eine RFID-Antenne. Um eine Störung an Bord des Flugzeugs vorhandener elektronischer Systeme sicher zu vermeiden, ist die Sende-/Empfangseinheit vorzugsweise als Nahfeld-Antenne mit einer maximalen Leistung von 100 mW ausgeführt.

Die Datenverarbeitungseinheit ist dazu eingerichtet, anhand der ihr von der Sende-/Empfangseinheit übermittelten Identifikationssignale das Inventar der Flugzeugbordküche zu bestimmten. Die Datenverarbeitungseinheit kann beispielsweise einen Industriecomputer umfassen, der dazu eingerichtet ist, mit der Sende-/Empfangseinheit und/oder weiteren Komponenten des Lagerhaltungssystems zu kommunizieren. Insbesondere kann der Industriecomputer der Datenverarbeitungseinheit dazu eingerichtet sein, den Betrieb der Sende-/Empfangseinheit und/oder den Betrieb weiterer Komponenten des Lagerhaltungssystems zu steuern. Der Industriecomputer ist vorzugsweise an einen Personalcomputer angeschlossen, in dessen Speicher beispielsweise eine Datenbank zur Speicherung des Inventars der Flugzeugbordküche hinterlegt sein kann.

Schließlich umfasst das erfindungsgemäße System zur Lagerhaltung in einer Flugzeugbordküche eine Ausgabeeinheit, die dazu eingerichtet ist, das von der Datenverarbeitungseinheit bestimmte Inventar der Flugzeugbordküche auszugeben. Die Ausgabeeinheit kann beispielsweise einen mit dem Personalcomputer der Datenverarbeitungseinheit verbundenen Monitor und/oder einen Drucker umfassen. Die Ausgabeeinheit kann das Inventar der Flugzeugbordküche in Form von Listen oder in Form von einer graphischen Darstellung ausgeben.

Das erfindungsgemäße System zur Lagerhaltung in einer Flugzeugbordküche ermöglicht die Bestimmung des Inventars der Flugzeugbordküche in Echtzeit, d. h. mit Hilfe des erfindungsgemäßen Lagerhaltungssystems kann auch während des Flugs stets das aktuelle Inventar der Flugzeugbordküche bestimmt werden. Inventarlisten oder entsprechende graphische Darstellungen können in für die Kabinencrew komfortabler Art und Weise über die Ausgabeeinheit ausgegeben werden. Schließlich ermöglicht es das erfindungsgemäße Lagerhaltungssystem, auf das Aufbringen von optisch wenig ansprechenden Aufklebern auf die Aufnahmeeinrichtungen und die Flugzeugbordküche zu verzichten. Das erfindungsgemäße System zur Lagerhaltung in einer Flugzeugbordküche ist besonders gut zum Einsatz in einer modular aufgebauten Flugzeugbordküche, wie sie in der WO 2007/095000 A1 beschrieben ist, geeignet. Es kann jedoch auch in konventionell gestalteten Flugzeugbordküchen verwendet werden.

Neben der mangelnden Übersicht über das aktuelle Inventar der Flugzeugbordküche während des Flugs, besteht ein weiteres Problem des derzeit eingesetzten manuellen Lagerhaltungssystems mit Hilfe von Aufklebern und Listen darin, dass es für die Kabinencrew sehr umständlich und zeitaufwendig ist, anhand der Aufkleber und der Listen die Lagerpositionen der verschiedenen Serviceprodukte in der Flugzeugbordküche zu ermitteln. In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst das erfindungsgemäße System zur Lagerhaltung in einer Flugzeugbordküche daher für mindestens einen an einer Aufnahmeeinrichtung vorgesehenen Transponder eine dem Transponder zugeordnete Sende-/Empfangseinheit. Ferner ist die Datenverarbeitungseinheit vorzugsweise dazu eingerichtet, anhand der ihr von der dem Transponder zugeordneten Sende-/Empfangseinheit übermittelten Identifikationssignale die Position der Aufnahmeeinrichtung in dem Grundkörper der Flugzeugbordküche zu bestimmen.

Beispielsweise kann in einem Speicher der Datenverarbeitungseinheit, der Teil eines Industriecomputers oder eines Personalcomputers sein kann, die Position der dem Transponder zugeordneten Sende-/Empfangseinheit in dem Grundkörper der Flugzeugbordküche hinterlegt sein. Wenn die Sende-/Empfangseinheit von dem ihr zugeordneten Transponder ein Identifikationssignal empfängt und an die Datenverarbeitungseinheit weiterleitet, kann die Datenverarbeitungseinheit dann bestimmen, dass die Aufnahmeeinrichtung mit einem durch das von dem Transponder ausgegebene Identifikationssignal charakterisierten Inhalt in der für die Sende-/Empfangseinheit gespeicherten Position in dem Grundkörper der Flugzeugbordküche angeordnet ist.

Falls gewünscht, kann das System für jeden an einer Aufnahmeeinrichtung vorgesehenen Transponder eine dem Transponder zugeordnete Sende-/Empfangseinheit umfassen. Die Anzahl der Sende-/Empfangseinheiten entspricht dann der Anzahl der Transponder. Bei einer derartigen Ausführungsform des Lagerhaltungssystems ist die Flugzeugbordküche mit einem Feld von Sende-/Empfangseinheiten ausgestattet, das für jede mit einem Transponder versehende Aufnahmeeinrichtung die Bestimmung der Position der Aufnahmeeinrichtung in dem Grundkörper der Flugzeugbordküche ermöglicht. Eine Positionsbestimmung mit Hilfe eines Sende-/Empfangseinheitenfelds ist sehr zuverlässig, erfordert jedoch eine relativ große Anzahl von Sende-/Empfangseinheiten.

Alternativ oder zusätzlich dazu kann das erfindungsgemäße Lagerhaltungssystem eine Bewegungsrichtungserfassungseinrichtung zur Erfassung einer Bewegungsrichtung einer Aufnahmeeinrichtung relativ zu dem Grundkörper der Flugzeugbordküche umfassen. Vorzugsweise ist die Bewegungsrichtungserfassungseinrichtung dazu eingerichtet, zu erfassen, ob eine Aufnahmeeinrichtung in den Grundkörper der Flugzeugbordküche eingebracht oder aus dem Grundkörper der Flugzeugbordküche entnommen wird. Beispielsweise kann die Bewegungsrichtungserfassungseinrichtung das Einschieben einer Aufnahmeeinrichtung in ein Fach des Flugzeugbordküchengrundkörpers oder das Herausziehen einer Aufnahmeeinrichtung aus dem Fach des Flugzeugbordküchengrundkörpers erfassen.

Ferner ist die Datenverarbeitungseinheit des Lagerhaltungssystems vorzugsweise dazu eingerichtet, anhand der ihr von der Sende-/Empfangseinheit übermittelten Identifikationssignale sowie anhand der von der Bewegungsrichtungserfassungseinrichtung bestimmten Bewegungsrichtung der Aufnahmeeinrichtung relativ zu dem Grundkörper der Flugzeugbordküche die Position der Aufnahmeeinrichtung in der Flugzeugbordküche zu bestimmen. Beispielsweise kann in einem Speicher der Datenverarbeitungseinheit, der Teil eines Industriecomputers oder eines Personalcomputers sein kann, die Position der Bewegungsrichtungserfassungseinrichtung an dem Grundkörper der Flugzeugbordküche hinterlegt sein. Die Datenverarbeitungseinheit kann dann beispielsweise bestimmen, dass eine Aufnahmeeinrichtung mit einem durch ein entsprechendes Identifikationssignal charakterisierten Inhalt in einer durch die Anordnung der Bewegungsrichtungserfassungseinrichtung an dem Grundkörper der Flugzeugbordküche bestimmten Position in den Grundkörper der Flugzeugbordküche eingebracht bzw. aus dem Grundkörper der Flugzeugbordküche entnommen wird. Eine lückenlose Bestimmung der Positionen der in dem Flugzeugbordküchengrundkörper unterzubringenden Aufnahmeeinrichtungen ist dann möglich, wenn jedes mit einer Aufnahmeeinrichtung zu beladende Fach des Flugzeugbordküchengrundkörpers mit einer entsprechenden Bewegungsrichtungserfassungseinrichtung ausgestattet ist.

Wenn das erfindungsgemäße Lagerhaltungssystem für jeden an einer Aufnahmeeinrichtung vorgesehenen Transponder mit einer dem Transponder zugeordneten Sende-/Empfangseinheit und zusätzlich mit einer Bewegungsrichtungserfassungseinrichtung bzw. einer gewünschten Anzahl von Bewegungsrichtungserfassungseinrichtungen versehen ist, ist die Positionserfassungsfunktion redundant ausgeführt und das System diesbezüglich besonders zuverlässig. Wenn die Anzahl der in der Flugzeugbordküche vorzusehenden Sende-/Empfangseinheiten reduziert werden soll, ist es jedoch auch möglich, nicht für jeden an einer Aufnahmeeinrichtung vorgesehenen Transponder eine dem Transponder zugeordnete Sende-/Empfangseinheit vorzusehen, sondern lediglich eine gewünschte Anzahl von Bewegungsrichtungserfassungseinrichtungen zur Bestimmung der Positionen der Aufnahmeeinrichtungen in dem Grundkörper der Flugzeugbordküche bereitzustellen.

Die Bewegungsrichtungserfassungseinrichtung umfasst vorzugsweise ein Licht schrankensystem. Beispielsweise können in dem Lichtschrankensystem zwei Licht schranken vorgesehen sein, die bezogen auf die Bewegungsrichtung der Aufnahme einrichtung relativ zu dem Grundkörper der Flugzeugbordküche hintereinander ange ordnet sind. Anhand der Reihenfolge, in die zwei Lichtschranken bei einer Bewegung der Aufnahmeeinrichtung relativ zu dem Grundkörper der Flugzeugbordküche unter brochen werden, kann die Bewegungsrichtungserfassungseinrichtung dann bestim men, ob die Aufnahmeeinrichtung aus dem Grundkörper der Flugzeugbordküche entnommen oder in den Grundkörper der Flugzeugbordküche eingeschoben wird.

Ferner ist die Datenverarbeitungseinheit vorzugsweise dazu eingerichtet, zur Bestimmung der Position der Aufnahmeeinrichtung in der Flugzeugbordküche eine Last-In-First-Out-Logik heranzuziehen. Die Logik ist vorzugsweise in einem Speicher der Datenverarbeitungseinheit hinterlegt und ermöglicht es, die Positionen von Aufnahmeeinrichtungen in dem Grundkörper der Flugzeugbordküche zu bestimmen, die bezogen auf die Bewegungsrichtung der Aufnahmeeinrichtungen relativ zu dem Grundkörper der Flugzeugbordküche hintereinander in dem Grundkörper der Flugzeugbordküche, beispielsweise einem in dem Flugzeugbordküchengrundkörper ausgebildeten Fach aufgenommen sind. Die Logik basiert auf der Tatsache, dass eine Aufnahmeeinrichtung, die als letzte von mehreren hintereinander in den Grundkörper der Flugzeugbordküche eingebrachten Aufnahmeeinrichtungen in den Grundkörper der Flugzeugbordküche eingebracht wurde, als erste der hintereinander in dem Flugzeugbordküchengrundkörper aufgenommenen Aufnahmeeinrichtungen wieder aus dem Flugzeugbordküchengrundkörper entnommen werden muss, bevor die Entnahme der weiter hinten in dem Flugzeugbordküchengrundkörper aufgenommen Aufnahmeeinrichtungen möglich ist. Folglich wird die Erfassung der Entnahme einer Aufnahmeeinrichtung von mehreren hintereinander in dem Grundkörper der Flugzeugbordküche aufgenommenen Aufnahmeeinrichtungen als die Entnahme derjenigen Aufnahmeeinrichtung aus den Grundkörper der Flugzeugbordküche interpretiert, die als letzte der hintereinander in dem Grundkörper der Flugzeugbordküche aufgenommenen Aufnahmeeinrichtungen in den Grundkörper der Flugzeugbordküche eingebracht wurde.

Die Ausgabeeinheit des erfindungsgemäßen Lagerhaltungssystems ist vorzugsweise dazu eingerichtet, eine von der Datenverarbeitungseinheit bestimmte Position einer Aufnahmeeinrichtung in dem Grundkörper der Flugzeugbordküche in Form einer graphischen Darstellung auszugeben. Beispielsweise kann die Ausgabeeinheit auf einem Monitor oder einem Drucker eine graphische Übersichtsdarstellung der Flugzeugbordküche ausgeben, in der die Position der Aufnahmeeinrichtung sowie deren Inhalt angegeben ist. Vorzugsweise sind in der von der Ausgabeeinheit ausgegebenen graphischen Darstellung die Positionen aller in der Flugzeugbordküche untergebrachten Aufnahmeeinrichtungen sowie deren Inhalt angezeigt.

Ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Lagerhaltung in einer Flugzeugbordküche umfasst das Ausgeben von Identifikationssignalen, die jeweils für den Inhalt von zur Aufnahme in einem Grundkörper der Flugzeugbordküche vorgesehenen Aufnahmeeinrichtungen charakteristisch sind. Die Identifikationssignale werden eingelesen und an eine Datenverarbeitungseinheit übermittelt. Anhand der der Datenverarbeitungseinheit übermittelten Identifikationssignale wird das Inventar der Flugzeugbordküche bestimmt. Schließlich wird das von der Datenverarbeitungseinheit bestimmte Inventar der Flugzeugbordküche ausgegeben.

Die von mindestens einem an einer Aufnahmeeinrichtung vorgesehenen Transponder ausgegebenen Identifikationssignale werden vorzugsweise von einer an der Flugzeugbordküche vorgesehenen und dem Transponder zugeordneten Sende-/Empfangseinheit eingelesen und an die Datenverarbeitungseinheit übermittelt. Anhand der ihr von der dem Transponder zugeordneten Sende-/Empfangseinheit übermittelten Identifikationssignale kann die Datenverarbeitungseinheit die Position der Aufnahmeeinrichtung in dem Grundkörper der Flugzeugbordküche bestimmen.

Alternativ oder zusätzlich dazu kann mittels einer Bewegungsrichtungserfassungseinrichtung eine Bewegungsrichtung einer Aufnahmeeinrichtung relativ zu dem Grundkörper der Flugzeugbordküche erfasst werden. Die Datenverarbeitungseinheit kann dann anhand der ihr übermittelten Identifikationssignale sowie anhand der von der Bewegungsrichtungserfassungseinrichtung bestimmten Bewegungsrichtung der Aufnahmeeinrichtung relativ zu dem Grundkörper der Flugzeugbordküche die Position der Aufnahmeeinrichtung in der Flugzeugbordküche bestimmen.

Vorzugsweise wird die Bewegungsrichtung der Aufnahmeeinrichtung relativ zu dem Grundkörper der Flugzeugbordküche durch die Bewegungsrichtungserfassungseinrichtung anhand der Reihenfolge bestimmt, in der zwei Lichtschranken eines Lichtschrankensystems unterbrochen werden, die bezogen auf die Bewegungsrichtung der Aufnahmeeinrichtung relativ zu dem Grundkörper der Flugzeugbordküche hintereinander angeordnet sind.

Die Datenverarbeitungseinheit kann zur Bestimmung der Position der Aufnahmeeinrichtung in der Flugzeugbordküche eine Last-In-First-Out-Logik heranziehen.

Vorzugsweise wird eine von der Datenverarbeitungseinheit bestimmte Position einer Aufnahmeeinrichtung in dem Grundkörper der Flugzeugbordküche in Form einer graphischen Darstellung ausgegeben.

Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wird nun anhand der beigefügten, schematischen Zeichnungen näher erläutert, von denen:

1 eine Frontansicht einer ersten Ausführungsform einer Flugzeugbordküche zeigt,

2 eine Frontansicht einer zweiten Ausführungsform einer Flugzeugbordküche zeigt,

3 eine seitliche, teilweise geschnittene Ansicht eines mit sechs Aufnahmeeinrichtungen beladenen Fachs einer Flugzeugbordküche sowie ein schematische Darstellung eines Systems zur Lagerhaltung in einer Flugzeugbordküche zeigt.

Eine in den 1 und 2 veranschaulichte Flugzeugbordküche 10 umfasst einen Grundkörper 12, in dem eine Mehrzahl von Fächern 14 ausgebildet ist. In jedem Fach 14 kann mindestens eine Aufnahmeeinrichtung 16 untergebracht werden. In dem in 3 gezeigten Ausführungsbeispiel eines in dem Flugzeugbordküchengrundkörper 12 ausgebildeten Fachs 14 sind in dem Fach 14 sechs Aufnahmeeinrichtungen 16 in zwei übereinander angeordneten Reihen von je drei Aufnahmeeinrichtungen 16 untergebracht.

Die Aufnahmeeinrichtungen 16 können in Form von Einschüben oder Boxen ausgebildet sein. Alternativ dazu ist es jedoch auch denkbar, Aufnahmeeinrichtungen 16 in Form von fahrbaren Trolleys in der Flugzeugbordküche 10 unterzubringen. Die Aufnahmeeinrichtungen 16 können beispielsweise mit zur Versorgung der Passagiere an Bord des Flugzeugs benötigten Serviceprodukten, wie z. B. Nahrungsmitteln oder Getränken beladen sein. Es können jedoch auch andere während des Flugs an Bord des Flugzeugs benötigte Güter in den Aufnahmeeinrichtungen 16 untergebracht sein.

Wie in 3 ersichtlich ist, ist jede Aufnahmeeinrichtung 16 mit einem Transponder 18 versehen, der dazu eingerichtet ist, ein für den Inhalt der entsprechenden Auf nahmeeinrichtung 16 charakteristisches Identifikationssignal auszugeben. Die an den Aufnahmeeinrichtungen 16 angebrachten Transponder 18 sind als RFID-Transponder ausgebildet und senden Identifikationssignale, die sowohl im Nahdistanzbereich als auch im Fernfeld ausgelesen werden können. In dem in 3 veranschaulichten Ausführungsbeispiel sind die Transponder 18 jeweils an Seitenwänden der Aufnahmeeinrichtungen 16 ausgebildet, die einer Seitenwand 20 des in dem Flugzeugbordküchengrundkörpers 12 ausgebildeten Fachs 14 gegenüber liegen.

An der Seitenwand 20 des Fachs 14 sind sechs Sende-/Empfangseinheiten 22 angeordnet. Jede der Sende-/Empfangseinheiten 23 ist in Form einer RFID-Antenne ausgebildet und einem an einer Aufnahmeeinrichtung 16 angebrachten Transponder 18 zugeordnet. Um eine Störung von an Bord des Flugzeugs vorhandenen Elektroniksystemen durch die Sende-/Empfangseinheiten 22 zu verhindern, sind die Sende-/Empfangseinheiten 22 als Nahfeld-Antennen mit einer maximalen Leistung von 100 mW ausgebildet.

In der in 3 gezeigten Ausführungsform sind die Transponder 18 als passive Transponder mit einer passiven Energiespeichereinrichtung ausgeführt. Die Sende-/Empfangseinheiten 22 umfassen dementsprechend jeweils eine Aufladeeinheit, die es ermöglicht, die Energiespeichereinheit des der Sende-/Empfangseinheit 22 zugeordneten Transponders 18 bei Bedarf aufzuladen. Alternativ dazu können die Transponder 18 jedoch auch als aktive Transponder mit einer eigenen Energiequelle ausgeführt sein.

Die Sende-/Empfangseinheiten 22 dienen dazu, die von den Transpondern 18 ausgegebenen Identifikationssignale einzulesen, wobei jede Sende-/Empfangseinheit 22 die Signale des ihr zugeordneten Transponders 18 einliest. Die von den Sende-/Empfangseinheiten 23 eingelesenen Identifikationssignale werden von den Sende-/Empfangseinheiten 22 an eine Datenverarbeitungseinheit 24 eines Systems 100 zur Lagerhaltung in einer Flugzeugbordküche 10 übermittelt. Die Datenverarbeitungseinheit 24 umfasst einen Industriecomputer der dazu dient, mit den Sende-/Empfangseinheiten 22 sowie mit später noch näher erläuterten Bewegungsrichtungserfassungseinrichtungen zu kommunizieren und den Betrieb dieser Komponenten zu steuern. Ferner umfasst die Datenverarbeitungseinheit 24 einen Personalcomputer.

Anhand der ihr von den Sende-/Empfangseinheiten 22 übermittelten und für den Inhalt der Aufnahmeeinrichtungen 16 charakteristischen Identifikationssignale bestimmt die Datenverarbeitungseinheit 24 in Echtzeit das jeweils aktuelle Inventar der Flugzeugbordküche 10. Das von der Datenverarbeitungseinheit 24 bestimmte Inventar der Flugzeugbordküche 10 wird über eine mit der Datenverarbeitungseinheit 24 verbundene Ausgabeeinheit 28 ausgegeben. Die Ausgabeeinheit 28 kann einen Monitor und/oder einen Drucker umfassen und das von der Datenverarbeitungseinheit 24 bestimmte Inventar der Flugzeugbordküche 10 in Form von Listen und/oder einer graphischen Darstellung ausgeben. Ferner kann das Inventar der Flugzeugbordküche in einer Datenbank gespeichert werden, die in einem Speicher des Personalcomputers der Datenverarbeitungseinheit 24 hinterlegt ist.

Wie bereits erwähnt, ist in dem in 3 gezeigten Ausführungsbeispiel eines Lagerhaltungssystems 100 jedem an einer Aufnahmeeinrichtung 16 angebrachten Transponder 18 eine Sende-/Empfangseinheit 22 zugeordnet. Ferner sind in einem Speicher der Datenverarbeitungseinheit 24, der Teil des Industriecomputer oder des Personalcomputer sein kann, Informationen über die Positionen der einzelnen Sende-/Empfangseinheiten 22 in dem Fach 14 des Flugzeugbordküchengrundkörpers 12 hinterlegt. Wenn der Datenverarbeitungseinheit 24 von einer bestimmten Send-/Empfangseinheit 22 ein der Sende-/Empfangseinheit 22 von einem zugeordneten Transponder 18 zugeführtes Identifikationssignal übermittel wird, kann die Datenverarbeitungseinheit 24 somit die Position der Aufnahmeeinrichtung 16, an der der Transponder 18 angebracht ist, in dem Fach 14 und somit in dem Grundkörper 12 der Flugzeugbordküche 10 bestimmen. Die Ausgabeeinheit 28 kann folglich eine graphische Darstellung des Flugzeugbordküchengrundkörpers 12 ausgeben, in der die Positionen der einzelnen Aufnahmeeinrichtungen 16 sowie deren Inhalt aufgeführt ist.

Die Bewegungsrichtungserfassungseinrichtungen 26 des Lagerhaltungssystems 100 umfassen jeweils ein Lichtschrankensystem mit zwei Lichtschranken 30, 32, die an der Seitenwand 20 des Fachs 14 angebracht sind. Bezogen auf eine Bewegungsrichtung der Aufnahmeeinrichtungen 16 relativ zu dem Fach 14 und dem Grundkörper 12 der Flugzeugbordküche 10 beim Einführen in das Fach 14 bzw. beim Entnehmen aus dem Fach 14 sind die Lichtschranken 30, 32 hintereinander an der Seitenwand 20 des Fachs 14 angebracht. Anhand der Reihenfolge, in der die Lichtschranken 30, 32 bei einer Bewegung einer Aufnahmeeinrichtung 16 relativ zu dem Fach 14 bzw. dem Grundkörper 12 der Flugzeugbordküche 10 unterbrochen werden, kann somit die Bewegungsrichtung der Aufnahmeeinrichtung 16 relativ zu dem Grundkörper 12 der Flugzeugbordküche 10 bestimmt werden, d. h. es kann bestimmt werden, ob die Aufnahmeeinrichtung 16 in das Fach 14 eingebracht oder aus dem Fach 14 entnommen wird. Für jede der beiden übereinander angeordneten Reihen von Aufnahmeeinrichtungen 16 ist in der in 3 gezeigten Anordnung eine separate Bewegungsrichtungserfassungseinrichtung 26 vorgesehen.

In dem Speicher der Datenverarbeitungseinheit 24, der Teil des Industriecomputers oder des Personalcomputers sein kann, sind Informationen über die Positionen der Bewegungsrichtungserfassungseinrichtungen 26 an dem Grundkörper der Flugzeugbordküche hinterlegt. Ferner ist in der Datenverarbeitungseinheit 24 eine Last-In-First-Out-Logik implementiert. Die Last-In-First-Out-Logik basiert auf der Tatsache, dass eine zuletzt in das Fach 14 eingeführte Aufnahmeeinrichtung 16 der hintereinander in dem Fach 14 aufgenommenen Aufnahmeeinrichtungen 16 als erste Aufnahmeeinrichtung 16 wieder aus dem Fach 14 entnommen werden muss, bevor auch die anderen Aufnahmeeinrichtungen 16 wieder aus dem Fach 14 entnommen werden können. Folglich wird die Erfassung der Entnahme einer Aufnahmeeinrichtung 16 von mehreren hintereinander in dem Grundkörper 12 der Flugzeugbordküche aufgenommenen Aufnahmeeinrichtungen 16 als die Entnahme derjenigen Aufnahmeeinrichtung 16 aus den Grundkörper 12 der Flugzeugbordküche 10 interpretiert, die als letzte der hintereinander in dem Grundkörper 12 der Flugzeugbordküche 10 aufgenommenen Aufnahmeeinrichtungen 16 in den Grundkörper 12 der Flugzeugbordküche 10 eingebracht wurde.

Anhand der ihr von den Sende-/Empfangseinheiten 22 übermittelten Identifikationssignale sowie anhand der von einer der Bewegungsrichtungserfassungseinrichtungen 26 bestimmten Bewegungsrichtung einer Aufnahmeeinrichtung 16 relativ zu dem Fach 14 bzw. dem Grundkörper 12 der Flugzeugbordküche 10 kann die Datenverarbeitungseinheit 24 somit ebenfalls die Positionen der einzelnen Aufnahmeeinrichtungen 16 in dem Fach 14 bzw. dem Grundkörper 12 der Flugzeugbordküche 10 bestimmen.

In der in 3 gezeigten Ausführungsform ist das Lagerhaltungssystem 100 somit mit zwei redundanten Systemen zur Bestimmung der Positionen der Aufnahmeeinrichtungen 16 in dem Grundkörper 12 der Flugzeugbordküche 10 ausgestattet. Falls gewünscht oder erforderlich, ist es jedoch auch denkbar, das Lagerhaltungssystem 100 mit lediglich einer Sende-/Empfangseinheit 22 oder mit einer Anzahl von Sende-/Empfangseinheiten 22 zu versehen, die geringer ist als die Anzahl der Transponder 18. Die Ermittlung der Positionen der Aufnahmeeinrichtungen 16 in dem Grundkörper 12 der Flugzeugbordküche 10 erfolgt dann mit Hilfe der Bewegungsrichtungserfassungseinrichtungen 26.

Darüber hinaus werden in dem in 3 veranschaulichten Ausführungsbeispiel die von den Transpondern 18 ausgegebenen Identifikationssignale ausschließlich dazu genutzt, das Inventar der Flugzeugbordküche 10 sowie die Positionen der mit den Transpondern 18 versehenen Aufnahmeeinrichtungen 16 in der Flugzeugbordküche 10 zu bestimmen. Die Tansponder 18 können jedoch auch dazu eingesetzt werden, mit Sende-/Empfangseinheiten zu kommunizieren, die in einem Lager eines Catering-Unternehmens und/oder einem Transportfahrzeug vorgesehen sind. Dadurch wird es ermöglicht, auch während der Lagerung und/oder des Transports der Aufnahmeeinrichtungen 16 den Inhalt und/oder die Position der Aufnahmeeinrichtungen 16 in dem Lager und/oder dem Transportfahrzeug nachzuverfolgen.

ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG

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Zitierte Patentliteratur

  • WO 2007/095000 A1 [0003, 0011]
  • DE 102005049688 A1 [0004]


Anspruch[de]
System (100) zur Lagerhaltung in einer Flugzeugbordküche (10), welches umfasst:

– eine Mehrzahl von zur Aufnahme in einem Grundkörper (12) der Flugzeugbordküche (10) vorgesehenen Aufnahmeeinrichtungen (16), die jeweils mit einem Transponder (18) versehen sind, der dazu eingerichtet ist, ein für den Inhalt der entsprechenden Aufnahmeeinrichtung (16) charakteristisches Identifikationssignal auszugeben,

– mindestens eine an der Flugzeugbordküche (10) vorgesehene Sende-/Empfangseinheit (22), die dazu eingerichtet ist, die von den Transpondern (18) der Aufnahmeeinrichtungen (16) ausgegebenen Identifikationssignale einzulesen und an eine Datenverarbeitungseinheit (24) zu übermitteln, wobei die Datenverarbeitungseinheit (24) dazu eingerichtet ist, anhand der ihr von der Sende-/Empfangseinheit (22) übermittelten Identifikationssignale das Inventar der Flugzeugbordküche (10) zu bestimmen, und

– eine Ausgabeeinheit (28), die dazu eingerichtet ist, das von der Datenverarbeitungseinheit (24) bestimmte Inventar der Flugzeugbordküche (10) auszugeben.
System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das System (100) für mindestens einen an einer Aufnahmeeinrichtung (16) vorgesehenen Transponder (18) eine dem Transponder (18) zugeordnete Sende-/Empfangseinheit (22) umfasst, und dass die Datenverarbeitungseinheit (24) dazu eingerichtet ist, anhand der ihr von der dem Transponder (18) zugeordneten Sende-/Empfangseinheit (22) übermittelten Identifikationssignale die Position der mit dem Transponder (18) versehenen Aufnahmeeinrichtung (16) in dem Grundkörper (12) der Flugzeugbordküche (10) zu bestimmen. System nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das System (100) eine Bewegungsrichtungserfassungseinrichtung (26) zur Erfassung einer Bewegungsrichtung einer Aufnahmeeinrichtung (16) relativ zu dem Grundkörper (12) der Flugzeugbordküche (10) umfasst, und dass die Datenverarbeitungseinheit (24) dazu eingerichtet ist, anhand der ihr von der Sende-/Empfangseinheit (22) übermittelten Identifikationssignale sowie anhand der von der Bewegungsrichtungserfassungseinrichtung (26) bestimmten Bewegungsrichtung der Aufnahmeeinrichtung (16) relativ zu dem Grundkörper (12) der Flugzeugbordküche (10) die Position der Aufnahmeeinrichtung (16) in dem Grundkörper (12) der Flugzeugbordküche (10) zu bestimmen. System nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungsrichtungserfassungseinrichtung (26) ein Lichtschrankensystem mit zwei Lichtschranken (30, 32) umfasst, die bezogen auf die Bewegungsrichtung der Aufnahmeeinrichtung (16) relativ zu dem Grundkörper (12) der Flugzeugbordküche (10) hintereinander angeordnet sind, und/oder dass die Datenverarbeitungseinheit (24) dazu eingerichtet ist, zur Bestimmung der Position der Aufnahmeeinrichtung (16) in dem Grundkörper (12) der Flugzeugbordküche (10) eine Last-In-First-Out-Logik heranzuziehen. System nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgabeeinheit (28) dazu eingerichtet ist, eine von der Datenverarbeitungseinheit (24) bestimmte Position einer Aufnahmeeinrichtung (16) in dem Grundkörper (12) der Flugzeugbordküche (10) in Form einer graphischen Darstellung auszugeben. Verfahren zur Lagerhaltung in einer Flugzeugbordküche (10), welches umfasst:

– Ausgeben von Identifikationssignalen, die jeweils für den Inhalt von zur Aufnahme in einem Grundkörper (12) der Flugzeugbordküche (10) vorgesehenen Aufnahmeeinrichtungen (16) charakteristisch sind,

– Einlesen der Identifikationssignale und Übermitteln der Identifikationssignale an eine Datenverarbeitungseinheit (24),

– Bestimmen des Inventars der Flugzeugbordküche anhand der der Datenverarbeitungseinheit (24) übermittelten Identifikationssignale,

– Ausgeben des von der Datenverarbeitungseinheit (24) bestimmten Inventars der Flugzeugbordküche (10).
Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die von mindestens einem an einer Aufnahmeeinrichtung (16) vorgesehenen Transponder (18) ausgegebenen Identifikationssignale von einer an der Flugzeugbordküche (10) vorgesehenen und dem Transponder (18) zugeordneten Sende-/Empfangseinheit (22) eingelesen und an die Datenverarbeitungseinheit (24) übermittelt werden, und dass die Datenverarbeitungseinheit (24) anhand der ihr von der dem Transponder (18) zugeordneten Sende-/Empfangseinheit (22) übermittelten Identifikationssignale die Position der Aufnahmeeinrichtung (16) in dem Grundkörper (12) der Flugzeugbordküche (10) bestimmt. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Bewegungsrichtung einer Aufnahmeeinrichtung (16) relativ zu dem Grundkörper (12) der Flugzeugbordküche (10) erfasst wird, und dass die Datenverarbeitungseinheit (24) anhand der ihr übermittelten Identifikationssignale sowie anhand der Bewegungsrichtung der Aufnahmeeinrichtung (16) relativ zu dem Grundkörper (12) der Flugzeugbordküche (10) die Position der Aufnahmeeinrichtung (16) in dem Grundkörper (12) der Flugzeugbordküche (10) bestimmt. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungsrichtung der Aufnahmeeinrichtung (16) relativ zu dem Grundkörper (12) der Flugzeugbordküche (10) anhand der Reihefolge bestimmt, in der zwei Lichtschranken (30, 32) eines Lichtschrankensystems unterbrochen werden, die bezogen auf die Bewegungsrichtung der Aufnahmeeinrichtung (16) relativ zu dem Grundkörper (12) der Flugzeugbordküche (10) hintereinander angeordnet sind, und/oder dass die Datenverarbeitungseinheit (24) zur Bestimmung der Position der Aufnahmeeinrichtung (16) in dem Grundkörper (12) der Flugzeugbordküche (10) eine Last-In-First-Out-Logik heranzieht. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine von der Datenverarbeitungseinheit (24) bestimmte Position einer Aufnahmeeinrichtung (16) in dem Grundkörper (12) der Flugzeugbordküche (10) in Form einer graphischen Darstellung ausgegeben wird.






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