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Dokumentenidentifikation EP2188496 28.04.2011
EP-Veröffentlichungsnummer 0002188496
Titel DRUCKLUFTMOTOR
Anmelder Robert Bosch GmbH, 70469 Stuttgart, DE
Erfinder ARNOLD, Felix, 69239 Neckarsteinach, DE
DE-Aktenzeichen 502008002903
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HR, HU, IE, IS, IT, LI, LT, LU, LV, MC, MT, NL, NO, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument DE
EP-Anmeldetag 15.08.2008
EP-Aktenzeichen 088011572
WO-Anmeldetag 15.08.2008
PCT-Aktenzeichen PCT/DE2008/001334
WO-Veröffentlichungsnummer 2009026883
WO-Veröffentlichungsdatum 05.03.2009
EP-Offenlegungsdatum 26.05.2010
EP date of grant 16.03.2011
Veröffentlichungstag im Patentblatt 28.04.2011
IPC-Hauptklasse F01C 3/08  (2006.01)  A,  F,  I,  20100427,  B,  H,  EP

Beschreibung[de]
Stand der Technik

Die Erfindung geht aus von einem druckluftangetriebenen Luftmotor nach der Gattung des Anspruchs 1. US 3 817 666 wird als nächsten Stand der Technik angesehen.

Es ist ein Druckluftmotor mit fluidisch betätigbarem Drehantrieb bekannt, bei dem Druckluftenergie in mechanische Drehenergie gewandelt wird, indem ein druckluftbeaufschlagter Schwenkkolben eine hin- und hergehende Schwenkbewegung in eine Drehbewegung einer Abtriebswelle umsetzt, unter Einsatz einer Freilaufkupplung zwischen Schwenkkolben und Abtriebswelle, wobei die Vorteile eines Luftmotors gegenüber einem Elektromotor hervorgehoben sind (DE G 93 20 601). Die bei diesem Druckluftmotor durch Druckluft erzeugte rotative Bewegung ist jedoch nachteiligerweise nicht kontinuierlich sondern entsprechend der Bewegung des Schwenkkolbens und dem Einsatz der Freilaufkupplung je nach Drehwiderstand ungleichmäßig. Ein anderer Nachteil dieses bekannten Schwenkkolbenluftmotors besteht in dem aufwendigen komplizierten Aufbau und der außerdem erforderlichen Freilaufkupplung, bzw. der hiermit verbundenen verhältnismäßig großen Abnutzung der einzelnen Motorteile. Außerdem ist die Herstellung eines solchen Druckluftmotors außerordentlich aufwendig, wodurch er auch entsprechend teuer wird.

Ein anderer bekannter druckluftbetriebener Antriebsmotor (Druckluftmotor) mit allerdings einem umlaufenden, eine Abtriebswelle betätigenden Rotor, weist in Art eines Flügelzellenaggregats durch Federn oder Fliehkraft radial an die Wand gepresste Flügelzellen auf, wie es auch bei Luftverdichtern in vielfältiger Weise bekannt ist (DE OS 31 17 412 A1). Der Nachteil dieser Art von Antrieb besteht darin, dass die Dichtflügel in Richtung des umlaufenden Wellenrotors eine rechtwinkelige Flächenberührung mit der Gehäusewand aufweisen, auf der sie entlang gleiten, mit dem Nachteil, dass es äußerst schwierig ist, hier eine geringe Reibung und entsprechende Dichtheit zu erzielen, ganz abgesehen von den Nachteilen der äußerst hohen Herstellkosten und der Probleme bezüglich Abnutzung aufgrund Abdichtung und Schmierung, was sich natürlich unmittelbar auf die Lebensdauer, bzw. dem abnehmenden Wirkungsgrad des Druckluftmotors bei entsprechender Dauer des Einsatzes auswirkt. Der druckluftbetriebene Antriebsmotor soll dort zudem für Druckluftwerkzeuge, z. B. Schleifer, Verwendung finden, bei denen es bekanntlich weniger auf die tatsächliche Antriebsqualität ankommt, dafür aber auf die Lebensdauer.

Bei wieder einem anderen bekannten Druckluftmotor (DE OS 196 13 262 A1) erfolgt der Rotationsantrieb der Abtriebswelle über eine von zwei über ein Rädergetriebe gekoppelten Wellen, welche zwei Drehkolben tragen, die in dem Gehäuse durch Beaufschlagung mit Druckluft gegenläufig in eine Drehbewegung versetzt werden, ähnlich der Umkehrung eines Rootsgebläses in einem Druckluftmotor. Auch hier besteht das Problem vor allem in der Abdichtung, bzw. der Abnutzung und der damit gegebenen Undichtheit nach einer bestimmten Betriebsdauer, da die beiden Drehkolben in radialer Hinsicht jeweils auf Wänden von Zylinderbohrungen bzw. dem Gegenläufer laufen und in axialer Richtung wiederum mit ihren glatten Stirnflächen auf entsprechenden glatten Stirnflächen des Gehäuses laufen, wobei eine nachträgliche Korrektur zur Abdichtung nach Abnutzung oder bei Spaltänderungen durch Temperaturänderungen nicht möglich ist. Zwar sollen Gehäusewand und Drehkolbenbeschichtung elastisch sein, um diesen bekannten Nachteil zu kompensieren, was jedoch mit einem entsprechenden Aufwand verbunden ist. Auch hier ist daran gedacht mit einem solchen Drehkolbenrundlaufmotor eine Werkzeugmaschine, bzw. eine Bohrspindel, anzutreiben. In jedem Fall sind der elastischen Ausgestaltung solcher Drehkolben erhebliche Grenzen gesetzt, da die Drehkolben auf der Gehäusewand reiben und nicht abrollen, was bei einem elastischen Zwischenbereich zu einer starken Bremswirkung, bzw. einem erheblichen Verlust der Drehkräfte, bzw. des Drehmoments an der Abtriebswelle des Druckluftmotors führt.

Ein Hauptproblem von Druckluftmotoren, die die Strömungsenergie der Druckluft in Drehenergie einer Welle umsetzen besteht in der Qualität dieser Umsetzung, nämlich inwieweit die eine Energie in die andere mit möglichst geringen Verlusten umsetzbar ist. Hier wurden vom Fachmann Flügelzellenpumpen bevorzugt, weil sowohl die Reibung als auch die innere Dichtheit der Arbeiträume übersehbar schien und vor allem diese grundsätzlichen für den Wirkungsgrad entscheidenden Merkmale durch Pumpen dieser Art bereits bekannt waren.

Dem erfindungsgemäßen Druckluftmotor mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 stand deshalb eine Voreingenommenheit der Fachwelt entgegen.

Für den Fachmann war es nicht vorstellbar, dass eine Stirnzahnradpumpe als Druckluftmotor dienen könne, da die Druckluft in Art ihres Angriffs auf die Arbeitsflächen des Motors, also insbesondere in den Arbeitsräumen, kompensierend wirken würde, wobei zwar in der Praxis Pneumatikmotoren als Möglichkeit angedeutet wurden (DE 42 41 320 C2), aber in der Praxis wegen der genannten Voreingenommenheit nicht gebaut wurden. Gründen bestanden außerdem darin, dass die bekannten Druckluftmotoren entweder beim Rotationsantrieb Schwankungen aufwiesen oder den erforderlichen Drehmomenten nicht zu genügen schienen. Es ist auch ein anderer Motor auf Drehkolbenbasis beschrieben (US 3,856,440) mit Stirnverzahnung aufweisenden Drehkolben, wobei die Zähne eine zykloidische Abwicklung der Lauffläche aufweisen, so dass eine Motorwirkung mit Abtriebsaufgabe entstehen könnte. An eine Umwandlung von Druckluftenergie in mechanische Drehenergie für bestimmte Zwecke ist aber nicht gedacht und auch nicht vorbeschrieben, und aufgrund des häufig Vorhandenseins von Druckluftenergie und vor allem auch bei dem grundsätzlich vorhandenen Bedarf an mechanischer Drehenergie auch nicht nahegelegt. Der Fachmann denkt bei Druckluftmotoren, die eine Umkehrung zu Pumpen und Verdichtern aufweisen, vor allem an rotierende Teile, deren vom Antriebsmedium beaufschlagte Flächen bezüglich der Drehachse eine Hebelwirkung in Drehrichtung aufweisen, wie beispielsweise eine Flügelzelleneinrichtung. Hierbei wird meist nicht beachtet, dass der dem Antriebsflügel folgende, den Arbeitsraum abschließende nächste Flügel eine der Drehrichtung teilweise entgegenwirkende Kraft erzeugt. Diese in Bezug auf die Drehrichtung negative Wirkung besteht auch bei dem erstgenannten Luftmotor (DE G 93 20 601). Obwohl es sich dort nur um relativ geringe Schwankungen bei der erzeugten mechanischen Drehenergie handelt, sind diese Schwankungen bei den heute gegebenen hohen Anforderungen an die Gleichmäßigkeit der Drehqualität bei der Umsetzung in mechanische Drehenergie unvertretbar und nachteilig, besonders im Hochdrehzahlbereich, z. B. für Zahnbehandlungsgeräte.

In jedem Fall wird entgegen der Annahme eines Fachmannes überraschenderweise auch aufgrund der günstigen Verdrehanordnung bei einer solchen Stirnverzahnung und der Gestaltungsfreiheit der Abluftöffnung ein außerordentlich hoher Wirkungsgrad erreicht, d. h. die besonders in manchen Einsatzbereichen angestrebte hohe Drehzahl wird bei der Erfindung überraschend erzielt, wobei vor allem die Verluste der meist nur begrenzt vorhandenen Druckluft auf ein Minimum reduzierbar sind.

Dieses Aggregat kann zur Umsetzung der mechanischen Drehenergie bei einem Hochdrehzahlgenerator dienen, wie er beispielsweise nicht nur in der Dentaltechnik gebraucht wird und bei dem der Läufer mit dem als Wellenrotor dienenden Drehkolben drehschlüssig gekoppelt ist.

Gemäß einem Merkmal des Druckluftmotors weisen die außer dem Gehäuse den Arbeitsraum begrenzenden Arbeitsflächen des Wellenrotors eine Stirnverzahnung auf, die außer auf dem Wellenrotor auf einem mit den Zähnen desselben zusammenwirkenden und deshalb entsprechend verzahnten Gegenrotor vorgesehen ist, dessen Drehachse zu der des Wellenrotors einen bestimmten Winkel aufweist, aber die gleiche Drehrichtung aufweist, wie der Wellenrotor, wobei die ineinandergreifende Verzahnung als Trochoidenverzahnung ausgebildet ist. Auch diese Vorgabe steht in einem gewissen Widerspruch zu den Annahmen eines Fachmanns, da Arbeitsräume zwischen Stirnzahnrädern als für Motoren kaum geeignet gelten, besonders bei Trochoidenverzahnungen, bei denen ein weiches Abwickeln der Wände der Zahnräder zum Arbeitsraum gewünscht ist.

Wie oben erwähnt ist ein solcher Drehkolbenmotor an sich bekannt (DE OS 42 41 320 A1), wurde allerdings aufgrund der Voreingenommenheit der Fachwelt nie zur Umsetzung in mechanische Drehenergie eingesetzt. Gemäß einem kennzeichnenden Merkmal des Anspruchs 1 sind beide Rotoren auf je einem Wälzlager angeordnet, wobei die Wälzlager im Gehäuse des Motors abgestützt sind und wobei mindestens ein Wälzlager im Gehäuse in Richtung der Drehachse einschließlich Rotor axial verstellbar ist.

Erfindungsgemäß stützen sich die zur Lagerung des Wellenrotors und des Gegenrotors vorgesehenen Wälzlager im Gehäuse des Motors ab. Besonders bei pneumatisch arbeitenden Aggregaten ist der Leichtlauf wichtig, wobei hier auch die Schmierung der Lagerung ein nicht unerhebliches Problem darstellt, was möglicherweise Mitursache für die Voreingenommenheit der Fachwelt ist.

Nach einer diesbezügliche vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist das Wälzlager des Wellenrotors im Gehäuse von einer in Richtung der Drehachse verschraubbaren Stützmutter getragen.

Nach einer vorteilhaften Gestaltung der Erfindung ist das Wälzlager des Gegenrotors im Gehäuse angeordnet und von einem das Gehäuse verschließenden Stützstopfen getragen.

Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der Einlasskanal über einen bestimmten Verdrehwinkel verteilt, schmäler aber in Drehrichtung sich erweiternd ausgebildet, entsprechend der zwischen den Rotoren druckseitig gebildeten schmalen Öffnung zum Arbeitsraum hin.

Nach einer zusätzlichen vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der Auslasskanal über einen bestimmten Verdrehwinkel verteilt zum Abbau verhältnismäßig weit ausgebildet entsprechend dem an dieser Stelle zum Auslasskanal weit offenen Arbeitsraum. Der Arbeitsraum kann hier nach außen offen sein, da die der Druckluft eingegebene Energie bereits verbraucht ist.

Zeichnung

Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung ist mit einer Variante in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.

Es zeigen:

Fig. 1
einen Längsschnitt entlang den Drehachsen I und II eines Druckluftmotors mit Stirnradverzahnung;
Fig. 2
einen Teilschnitt durch die Variante des Pumpengehäuses bei gegenüber Fig. 1 um 90° verdrehter Lage;
Fig. 3
einen Schnitt entsprechend der Linie III-III in Fig. 2 und in einem etwas verkleinertem Maßstab und
Fig. 4
eine Einsicht in das Gehäuse entsprechend dem Pfeil IV in Fig. 2 in ebenfalls leicht verkleinertem Maßstab.

Beschreibung des Ausführungsbeispiels

Bei dem in Fig. 1 im Längsschnitt dargestellten durch Druckluft angetriebenen Motor sind in einem Gehäuse 1 zwei als Drehkolben dienende Rotoren gelagert, nämlich ein Wellenrotor 2 und ein Gegenrotor 3, die mit stirnseitig angeordneten Zähnen 4 und 5 entsprechend ineinander greifen und dabei mit dem Gehäuse 1 Motorarbeitsräume 6 begrenzen. Die Drehachse des Wellenrotors 2 ist mit I bezeichnet, die Drehachse vom Gegenrotor 3 mit II. Die beiden Drehachsen I und II schließen einen Winkel &agr; < 180° ein, so dass beim Rotieren der Rotoren 2 und 3 die Motorarbeitsräume 6 sich entsprechend vergrößern, bzw. verkleinern. Der in Fig. 1 dargestellte Längsschnitt durch den Luftmotor geht durch diese beiden Drehachsen I und II.

Das Gehäuse 1 weist innen zur Aufnahme der Rotoren einen zylindrischen Abschnitt 7 und einen sphärischen Abschnitt 8 auf, wobei Letzterer in einen zylindrischen Abschnitt 9 übergeht zur Aufnahme der Lagerung des Gegenrotors 3 und entsprechend dessen versetzter Mittelachse II. Der Gegenrotor 3 ist auf einem Wälzlager 10 drehgelagert, welches durch einen Stützstopfen 11 eingespannt im zylindrischen Abschnitt 9 des Gehäuses 1 angeordnet ist. Der Stützstopfen 11 ist zur Befestigung des Wälzlagers 10 in das Gehäuse 1 eingeschraubt.

Zwischen den Rotoren ist, um die aufgrund des Winkels &agr; zwischen den Drehachsen I und II sich beim Rotieren ergebenden pendelnden Bewegung zwischen den Rotoren zu ermöglichen, eine kugelige Auflagefläche 12 vorgesehen, die auch gleichzeitig die durch die Stirnzähne 4 und 5 der Rotoren gebildeten Motorarbeitsräume 6 voneinander trennt. Bei den Stirnzähnen 4 und 5 ist eine zykloide Verzahnung vorgesehen mit den bekannten Vorteilen (DE PS 42 41 320 C2). Der das eigentliche Leistungsteil bildende Wellenrotor 2 ist ebenfalls auf einem Wälzlager 13 drehgelagert, welches für sich von einer Stützmutter 14 getragen wird, die einerseits in dem zylindrischen Abschnitt 7 des Gehäuses 1 geführt ist, aber andererseits dort über ein Gewinde 15 in das Gehäuse 1 eingeschraubt ist. Hierdurch ist einerseits ein leichter Drehlauf des Wellenrotors 2 gewährleistet und andererseits eine gewisse Justierbarkeit, auch in Bezug auf den sphärischen Abschnitt 8 bzw. den Gegenrotor 3. Der Wellenrotor 2 weist außerdem eine Kupplungsöffnung 16 auf zur Aufnahme einer nicht dargestellten Drehkupplung, um die Drehbewegung zu übertragen. Am Gehäuse 1 ist ein Flansch 17 angeordnet, um ein anzutreibendes Aggregat entsprechend befestigen zu können. Außerdem ist auf der Rückseite des Gehäuses 1 ein Flansch 18 vorgesehen zum Anschluss für den Drucklufteinlass in einen an dieser Stelle noch kleinen Motorarbeitsraum.

Bei der in den Fig. 2 bis 4 dargestellten Variante des Luftmotors ist das Gehäuse einerseits gegenüber dem in Fig. 1 dargestellten Schnitt um 90° verdreht dargestellt und außerdem über die gesamte Länge zylindrisch ausgebildet. Hierdurch fallen die Drehachsen I und II bei der Darstellung ineinander, was lediglich als Perspektive aber auch in Fig. 4 erkennbar ist. Die denen in Fig. 1 entsprechenden Dinge sind mit der gleichen Bezugszahl wie in Fig. 1 versehen und durch einen Indexstrich unterschieden. Es ist allerdings nur ein Gehäuse als Variante dargestellt, wobei der in Fig. 2 gezeigte Anschnitt dazu dienen soll die Auslassöffnung 19 nach Ausnutzung der Druckluft, d. h. nach deren Entspannung, zu verdeutlichen.

So ist wie in Fig. 3 gezeigt im Gehäuse 1 auf der Druckluftseite eine Anschlussbohrung 20 vorgesehen für den Einlass der Druckluft in den hier nicht dargestellten aber gegenüberliegenden an dieser Stelle kleinen Pumpenarbeitsraum 4. Auf der gegenüberliegenden Seite ist im Gehäuse 1 eine entsprechend große Auslassöffnung 19 vorgesehen, um ein tatsächliches Entspannen der Druckluft zu erzielen. Durch die Erfindung wird erreicht, dass mit einem einfachen trochoidenstimverzahnten Drehkolben unter Druck zugeführte Luft und durch deren Entspannen ein Wellenrotor angetrieben wird, der wiederum als Motor dient.

Bezugszahlenliste

1
Gehäuse
2
Wellenrotor
3
Gegenrotor
4
Stirnzähne
5
Stirnzähne
6
Motorarbeitsraum
7
zylindrischer Abschnitt
8
sphärischer Abschnitt
9
zylindrischer Abschnitt für 3
10
Wälzlager
11
Stützstopfen
12
Auflagefläche
13
Wälzlager
14
Stützmutter
15
Gewinde
16
Kupplungsöffnung
17
Flansch
18
Flansch Einlassanschluss
19
Auslassöffnung
20
Anschlussbohrung

Variante in Fig. 2 bis 4

I
Drehachse von Fig. 2
II
Drehachse von Fig. 3
&agr;
zwischen I und II


Anspruch[de]
Druckluftmotor, mit einem von Druckluft angetriebenen als Drehkolben arbeitenden Wellenrotor (2), mit einem den Wellenrotor (2) aufnehmenden und mit ihm einen Motorarbeitsraum (6) begrenzenden Gehäuse (1), mit einem Einlassanschluss (18) und einem Auslasskanal (19) des Motorarbeitsraums (6) für die Druckluft bzw. entspannte Abluft, wobei der Wellenrotor (2) mit der Antriebswelle eines mechanischen Drehenergie erzeugenden Aggregats gekoppelt ist, wobei der Wellenrotor (2) zum Motorarbeitsraum (6) hin eine Trochoidenverzahnung aufweist und mit einem in diese Verzahnung eingreifenden, dadurch entsprechend verzahnten und von ihm angetriebenen Gegenrotor (3) zusammenwirkt, wobei aufgrund eines von 180 deg. abweichenden Winkels zwischen den Drehachsen der Rotoren (2, 3) beim Rotieren eine entsprechende Zu- bzw. Abnahme des Volumens des Motorarbeitsraums (6) erfolgt mit entsprechender Entlastung des Luftdrucks und wobei mindestens einer der Rotoren auf einem Wälzlager angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerung des Wellenrotors (2) über ein Wälzlager (13) erfolgt und der Gegenrotor auf einem Wälzlager (10) gelagert ist, wobei die Wälzlager (10,13) im Gehäuse des Motors abgestützt sind und wobei mindestens ein Wälzlager (10, 13) im Gehäuse in Richtung der Drehachse (I, II) einschließlich Rotor axial verstellbar ist. Druckluftmotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Wälzlager (13) des Wellenrotors (2) von einer Stützmutter (14) getragen wird, die am Gehäuse (1) befestigt ist. Druckluftmotor nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Wälzlager (10) des Gegenrotors (2) Gehäuse (1) angeordnet ist und von einem das Gehäuse verschließenden Stützstopfen (11) getragen wird. Druckluftmotor nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Einlasskanal in Verdrehrichtung leicht zunehmend ausgebildet ist und in den auf dieser Seite ein noch geringes Volumen aufweisenden Arbeitsraum mündet. Druckluftmotor nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Arbeitsraum (4) in eine im Gehäuse (1) angeordnete Auslassöffnung (19) übergeht, die einen die vollständige Entspannung der Druckluft ermöglichenden grossen Querschnitt aufweist.
Anspruch[en]
Compressed-air motor, with a shaft rotor (2) driven by compressed air and operating as a rotary piston, with a housing (1) receiving the shaft rotor (2) and delimiting with the latter a motor working space (6), with an inlet connection (18) and an outlet duct (19) of the motor working space (6) for the compressed air and the expanded exhaust air respectively, the shaft rotor (2) being coupled to the driveshaft of an assemblage generating mechanical rotational energy, the shaft rotor (2) having, towards the motor working space (6), a trochoidal toothing and cooperating with a counter-rotor (3) which engages into this toothing and is thereby correspondingly toothed and which is driven by it, during rotation a corresponding increase or decrease in the volume of the motor working space (6) taking place on account of an angle, deviating from 180 degrees, between the axes of rotation of the rotors (2, 3), along with a corresponding relief of the air pressure, and at least one of the rotors being arranged on a rolling bearing, characterized in that the mounting of the shaft rotor (2) takes place via a rolling bearing (13), and the counter-rotor is mounted on a rolling bearing (10), the rolling bearings (10, 13) being supported in the housing of the motor, and at least one rolling bearing (10, 13) being axially adjustable, including the rotor, in the housing in the direction of the axis of rotation (I, II). Compressed-air motor according to Claim 1, characterized in that the rolling bearing (13) of the shaft rotor (2) is carried by a supporting nut (14) which is fastened to the housing (1). Compressed-air motor according to either one of Claims 1 and 2, characterized in that the rolling bearing (10) of the counter-rotor (2) is arranged in the housing (1) and is carried by a supporting plug (11) closing the housing. Compressed-air motor according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the inlet duct is designed to increase slightly in the direction of rotation and opens into the working space which has a still small volume on this side. Compressed-air motor according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the working space (4) merges into an outlet port (19) which is arranged in the housing (1) and which has a large cross section allowing the complete expansion of the compressed air.
Anspruch[fr]
Moteur à air comprimé, comprenant un rotor à arbre (2) entraîné par air comprimé fonctionnant en tant que piston rotatif, un boîtier (1) recevant le rotor à arbre (2) et limitant avec lui un espace de travail du moteur (6), un raccord d'entrée (18) et un canal de sortie (19) de l'espace de travail du moteur (6) pour l'air comprimé ou l'air évacué détendu, le rotor à arbre (2) étant accouplé à l'arbre d'entraînement d'un groupe produit par l'énergie mécanique de rotation, le rotor à arbre (2) présentant, vers l'espace de travail du moteur (6), une denture trochoïde et coopérant avec un rotor conjugué (3) venant en prise dans cette denture, et donc pourvu d'une denture correspondante, et entraîné par le rotor à arbre, une augmentation ou une diminution correspondante du volume de l'espace de travail du moteur (6) due à un écart angulaire de 180 degrés entre les axes de rotation des rotors (2, 3) lors de la rotation se produisant avec une détente correspondante de la pression d'air et au moins l'un des rotors étant disposé sur un palier à roulement, caractérisé en ce que le support sur palier du rotor à arbre (2) s'effectue par le biais d'un palier à roulement (13) et le rotor conjugué est supporté sur un palier à roulement (10), les paliers à roulement (10, 13) étant supportés dans le boîtier du moteur et au moins un palier à roulement (10, 13) pouvant être déplacé axialement dans le boîtier dans la direction de l'axe de rotation (I, II) conjointement avec le rotor. Moteur à air comprimé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le palier à roulement (13) du rotor à arbre (2) est porté par un écrou de support (14) qui est fixé au boîtier (1). Moteur à air comprimé selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que le palier à roulement (10) du rotor conjugué (3) est disposé dans le boîtier (1) et est porté par un bouchon de support (11) fermant le boîtier. Moteur à air comprimé selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le canal d'entrée est réalisé de manière à s'agrandir légèrement dans la direction de rotation, et débouche dans l'espace de travail présentant de ce côté un volume encore faible. Moteur à air comprimé selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'espace de travail (4) se prolonge dans une ouverture de sortie (19) disposée dans le boîtier (1), qui présente une section transversale importante permettant la détente complète de l'air comprimé.






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